VÖ: 31.03.17
(Imaga)

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IMAGA

Klapptext:

Rogers ist tot! Die Bestie hat ihn ermordet. Die Bestie, die in Jazz nur auf ihre nächste Entfesselung wartet. Und während Rogers Sarg hinabgelassen wird, sitzt Jazz weinend in ihrer Zelle, hoffend auf irgend eine Art von Absolution – die Foster ihr in Form eines Deals anbietet. Ein Deal, der sie Beide in den Schlund der Hölle blicken lassen wird.

Sprecher:

Foster – Thomas Nero Wolff
Jazz – Antje von der Ahe
Xavier Parker – Philipp Scheppmann
Gerrit Schidt-Foß
Gerald Norris – Frank Glaubrecht
Hans Kramer – Bodod Wolf
Snifer – Asad Schwarz
Clara – Melanie Isakowitz
Joyce – Kartin Fröhlich
sowie – René Dawn-Claude, F.O.Schenk, Axel Lutter, Christina Puciata, Karsten Gausche, Kenneth Huber, Ulrike Hübschmann, Romanus Fuhrmann, Markus Pfeiffer, Frank Schaff, Kai Schulz.

Kritik:

Sofort taucht man als Hörer wieder ein, in diese düster, dreckige Story um Dämonen und das kleine verlorene Häuflein rund um Protagonist Foster, das versucht die Welt zu retten. Der Beginn der Handlung zeichnet sich durch schnelle Schnitte und Regiewinkelzüge aus, getragen von tollen erwachsenen Dialogen bereitet man den Besuch in die Hölle vor, der entgegen zum schnittreichen Beginn fließend am Stück wiedergegeben wird. Auch hier entfaltet sich eine Handlung ohne Kompromisse. Es wird alles getan was nötig scheint. Der Preis dafür spielt keine Rolle. Und das ist es auch, was den Antiheld Foster und seine Entscheidungen ausmachen. Jedes Mittel ist recht. Ebenfalls toll gelungen ist die Zeichnung der wenigen Charaktere rund um den Hörspielnamensgeber. Von vernunftbegabt bis völlig abgedreht ist hier jeder Wesenszug vergeben. Ein Umstand, der die Hörspielserie in dieser Form recht einzigartig macht. Denn Grenzen oder Regeln innerhalb der Dialoge gibt es nicht. Und das ist gut so. Zu den Sprechern: Genial. Perfekt. Glaubhaft. Was sonst erwartet man auch von der ersten Liga der Synchronstars ? Die Produktion bläst kraftvoll aus den Boxen. Satte Schockeffekte und kinoreife Untermalung schmeicheln den Ohren und der sehr variabel gehaltene Soundtrack spielt viel mit Stimmungen und untermalt perfekt die die düster gestaltete Atmosphäre. Nothing more to say.

Fazit: Top Erwachsenen Hörspiel ohne Makel oder Kompromisse. 9,5 von 10 Punkte