VÖ: 21.04.17
(Lübbe Audio)

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JOHN SINCLAIR

Klapptext:

John Sinclair und Suko sind auf dem Planeten der Magier verschollen – und so sucht Bill Conolly im Auftrag von Scotland Yard den einzigen Menschen auf, der das Tor zu dieser fremden Welt aufstoßen könnte: den Mathematiker und Magier Professor Chandler ... und gerät damit in tödliche Gefahr ...

Sprecher:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Bill Conolly – Detlef Bierstedt
Suko – Martin May
Shao – Silke Haupt
Sheila Conolly – Daniela Hoffmann
Professor Chandler – Robin Brosch
Kara – Susanna Bonasewicz
Wikka – Sandra Schwittau
Sir James Powell – Achim Schülke
Jane Collins – Franziska Pigulla
Jahrmarktschreier – Walter Gontermann
Taxifahrer – Achim Buch
sowie – Helmut Zierl, Bodod Wolf, Stefan Krause, Peter Maric, Jürgen Holdirf, Frank Felicetti, Frank Gustavus, Pjotr Olev, Tim Kreuer

Kritik:

„Planet der Magier“ ist eine fast schon typische John Sinclair Mehrteiler-Folge, die das kommende Finale einläutet. In vielen parallelen Handlungssträngen, die sprunghaft hin und her switchen, agieren die ausgezeichneten und makellosen Sprecher und werden wie auf einem Schachbrett gleich, in die richtige Position geschoben, um für das anstehende Ende dieses Vierteilers auf dem richtigen Fleck zu stehen. Außerdem bietet diese Folge ein weiteres Mal ein exotisches Setting auf dem Planeten der Magier, welches die Hautdarsteller in ein traumhaftes apokalyptisches Abenteuer katapultiert. Ein Hauptpfeiler der Serie, die exquisiten Soundeffekte, werde hier wieder bis zum absoluten Maximum an Perfektion und Glaubwürdigkeit ausgereizt. Mit vielen Spielereien zeigt man, wie detailverliebt man hier zu Werke geht. Musikalisch greift man, wie nicht anders zu erwarten, auf eine sehr große Sounddatenbank zurück und findet den perfekten Mittelweg aus vertrauten Serienthemen und frisch erscheinenden, abwechslungsreichen Atmosphäre-Mitteln. Eine makellose Folge, die aufgrund ihres Tempos nicht nur das Sinclair Team auf den Planeten der Magier reißt, sondern gleichsam auch den Hörer. Die 55 Minuten Spielzeit verfliegen, die Handlung ist rasant, der Spannungspegel dynamisch. Ein ausgezeichnete Folge, an der es rein gar nichts auszusetzen gibt, außer, dass man nun wieder gute 4 Wochen warten muss, damit dieser Mehrteiler zu seinem Abschluss kommt. 8,8 von 10 Punkte