08 barrows

VÖ: 21.08.2015
(Inverse Records)

Style: Brutal Death Metal

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BARROWS

Die Kanadier legen hier ihr Debüt vor und so, wie die ihren Brutal Death Metal präsentieren, wird die Sau wirklich gejagt. So ist „Child of Matricide“ gleich eine verdammt extrem rasende und knüppelnde Nummer, die vor Breaks nur so strotzt und bei der vor allem der klatschende Drum Sound richtig geil klingt. Sänger Lee Newton kommt bei „Long Drop“ super rüber, angepisste Screams, Pig Squeals und derbe Growls sind hier Programm bei der massiv drückenden Nummer, die gerne auch mal im Mid Tempo agiert und die Double Bass anständig bollert. Auch „Breaking Wheel“ ist eine zerfetzende Hau Drauf Nummer, bei der immer wieder mal voll auf die Bremse getreten wird, um im schleppenden Umfeld zu wüten. Danach prügelt sich „River Blindness“ einen Wolf und man kommt ganz nah an die Grenze zum Grindcore, aber auch hier sind BARROWS verdammt gut und variabel unterwegs. Orkanartig fegen „Interficio Panton“ oder auch „Iapetus“ mit wenig Gnade aus den Boxen und kaum zu glauben, aber trotz der brutalen Härte kann man in „Martyr“ so was wie leichten Groove erkennen. Vertracktes Geballer ist in „Veil on the Throng“ massig vorhanden und das finale, mit sechs Minuten längste Stück „Uxoricide“ ist anfangs zäh wie Lava, bricht dann aber kurzzeitig immer wieder aus der Kruste heraus, um zu verwüsten.
Das Debüt könnte an manchen Stellen zwar noch mehr aus sich heraus holen, aber das ist jetzt schon gar nicht so schlecht, was in der Summe 7 von 10 Punkten macht.