02 goresored

VÖ: bereits erschienen
(Eigenproduktion)

Style: Death / Groove Metal

Homepage:
GORESOERD

Hier liegt mittlerweile das vierte Album von GORESOERD vor und die Herren sind mit ihrem Death Metal ziemlich abgedreht. Der Opener „Põhjast“ ist geprägt von klassisch ballerndem Death Metal mit treibender Kraft und fetten Riffs, doch immer wieder kommt melancholischer Klargesang mit hizu, der ein wenig auf der Folk Schiene anzusiedeln ist und bei „Neetud“ kommt mir mit dem Groove, den die Herren hier inne haben auch eine gewisse Spur Crematory in den Sinn. Das titelstück wird danach zu einer flott rotzigen Nummer, die immer wieder mit stampfenden und heftigen Double Bass Parts und auch Piano unterlegten Stellen übergeht. In „Raamat“ kann man neben melodischen Passagen auch einen modernen Einschub erkennen, um dann mit „Värd“ neben Death Metal auch progressive Parts zu haben. Andere Gedanken kommen mir bei „66“ in den Sinn, nämlich frühe Paradise Lost, denn hier gehen GORESOERD drückend ans Werk und bleiben im mittleren, Melodie geschwängerten Tempo, doch danach geht es neben dem Break lastigen Spiel in „Lõikus“ auch mal schnell wie Sau zur Sache. „Valudes“ verbindet in guter Manier Melodie mit Härte und es kommen auch elektronische Samples zum Einsatz, um als Finale mit „Elajas“ auch mal kurzes und heftiges Geballer neben der dreckigen Art für uns zu haben.
Nicht schlecht das Album und die Jungs haben auch gute Ideen parat, doch an machen Stellen klingt es für mich nach einem Hauch zu aufgesetzt, aber 7,2 von 10 Punkten sind das allemal.