02 thormesis

VÖ: 10.02.2017
(MDD Label & Mailorder)

Style: Pagan / Black Metal

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THORMESIS

Die Rothenburger Pagan / Black Metalller bringen in schöner Regelmäßigkeit Alben auf den Markt und sind hier bei Scheibe Nummer fünf angelangt, die mit dem Intro „Aetas Nova“ noch anmutend beginnt, aber eine leichte Düsterstimmung schon vorhanden ist. Mit dem Titelsong geht es weiter und da wird anfangs hymnischer und majestätischer Black Metal zelebriert, der auf einmal ohne Vorwarnung in fulminante Raserei ausbricht und dann stark im Tempo hin und her pendelt. Mit viel Riffgewalt und Double Bass startet „Waheelas Fährte“ und auch hier brechen THORMESIS auf einmal aus und prügeln alles nieder, was im Weg steht. Jedoch wird im Mittelpart mit voller Kraft in Richtung Pagan Metal gelenkt, um danach mit „Lodernd Flammen“ Black Metal mit unterschiedlichem Speed zu bringen, der vor Abwechslung nur so strotzt und es auch mal ein paar Melodiebögen zu erkennen gibt, die gut mit den harschen Vocals harmonieren. „Die Klagen der Einöde“ hält sich erst auf tragenden Pfaden auf, wird mit den Double Bass und dem majestätisch frostigen Riffing weit öffnend, um dann erneut gnadenlos zu prügeln. In „Verblasst“ baut sich anfangs durch die getragenen Parts so was wie Verzweiflung auf, die dann beim Geballer wie ein Wutausbruch wirkt und auch danach in den Mid Tempo Parts total die Agression heraus gebrüllt wird. Eigentlich ist der Drive von „In Stille wachen die Toten“ erst locker flockig, doch dann bricht erneut ein geballertes Donnerwetter der gnadenlosen Art los und das folgende „Im Herbst trugen sie mich fort“ nimmt dich auf eine Gefühlsachterbahn aus Trauer und Wut mit, denn der Song wirkt von einfühlsam bis brutal auf den Hörer. Mit sanften Piano Klängen beendet das Outro „Vale“ den Reigen und ich muss sagen, dass bis auf ein paar Kleinigkeit THORMESIS richtig gut auf mich gewirkt haben und ich ihnen 8 von 10 Punkten verpasse.