02 heraza

VÖ: 13.02.2017
(Godz Ov War Productions)

Style: Death Metal

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HEREZA

Das Debüt der Kroaten ist mir leider nicht bekannt, aber was hier nach einem kurzen Sprachsample losgeht, ist die wahre Death Metal Maschinerie. In Titelsong sind die Jungs verdammt brutal knüppelnd zugange, können dazu im heftigen Mid Tempo mit massiven und fetten Riffs punkten. Im Mittelpart kommt erneut ein sehr gut platzierter Sprachpart, der einen Hauch auflockert. Mit einem aggressiven Blast Angriff startet „Jebem vas u usta ladna“, das aber immer wieder ins ballernde Up Tempo herunter schaltet und gegen Ende sogar ein wenig majestätisch wirkt. Danach ist es Zweit für eine gehörige Portion Kick Ass Death Metal, die hier auf den Namen „Homo homini lupus est“ hört und dann treibt „Uništi, pali, ruši“ richtig gut, blastet hier und da mal volles Rohr, um dann den Death Groove mit kernigen Riffs auszupacken. Mit „In the Name of God“ höre ich in den treibenden Up Tempo Parts eine Nähe zu den Schweden von Grave, doch auch hier ballern die Kroaten zwischendurch knallhart. Der „Full Moon Slaughter“ ist dagegen schon nah am melodischen Death Metal, so gute Melodiebögen sind zu Beginn zu erkennen, aber dann werden HEREZA immer härter, fahren massives Mid Tempo auf und mit „Neplodna jama“ kommt eine hart galoppierende Nummer aus den Boxen. Bis auf ein paar kleine Auflockerungen ist „Torn from the Death's Bed“ eine hart stampfende und eher zähe Nummer, um dann mit „Pošast“ wieder zu galoppieren und mit geilem Solo und einigen Stampf Parts gut Härte zu verbreiten. Das finale „Tombcrawler“ ist anfänglich reichlich melancholisch, doch dann fegen die Herren in hohem Speed wie die Sau, um gegen Ende völlig den Fuß vom Gas zu nehmen und in unteren Tempo Regionen zu wüten.
Einige Stücke gehen mir zwar nicht hundert Prozent rein, aber HEREZA sind eine überdurchschnittliche gute Death Metal Band, die sich 7,9 von 10 Punkten verdient hat.