02 mortaskuld

VÖ: 17.02.2017
(Peaceville Records)

Style: Death Metal

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MORTA SKULD

Unglaubliche 20 Jahre sind es seit dem letzten Album der US Deather, die sich hier aufmachen, wieder in die Vollen zu langen. In „Breathe in the Black“ gibt es massive Double Bass und anfangs auch noch technisches Geplänkel, doch immer wieder blitzen die brutalen und schnellen Parts durch, die den Härtegrad sofort deutlich in die Höhe schrauben. Auch „Hating Life“ ist ein Song, der feine Technik mit harten Bass Drums und einer Mid Tempo Geradeaus Treiberei vereint, während „My Weakness“ oftmals mit seinen geilen Soli auffällt und es zwischen schwer kriechend und flott tackernd pendelt. Bei so einem packenden Track wie „Against the Origin“ bettelt der Nacken um Gnade, die er aber nicht bekommt und geil, wie bei „In Judgment“ erst mal der Bass Wallung macht, bevor es kernig flott zur Sache geht. Jedoch lassen MORTA SKULD auch hier klar hören, dass sie mit Breaks super zugange sind und „Wounds Deeper than Time“ ist auch verdammt abwechslungsreich, besticht aber hier vor allem durch seine filigrane Klampfenarbeit. „Scars Within“ bollert und tackert, lässt aber auch wieder ein geiles Solo von der Leine und ist teils zielich zäh und drohend, woraus auch leicht thrashige Abschnitte zu Tage gefördert werden. Dafür ist „Devour the Chaos“ fast durchgängig auf der Überholspur und es gibt Death Metal der guten US Schule vor den Latz. Das finale ist „Becoming One Flesh“, das viele Double Bass Passagen raus haut und dadurch massive donnert, was auch verammt heavy rüber kommt.
MORTA SKULD machen alles richtig, sind hart wie Sau und das ergibt dann auch verdiente 8,6 von 10 Punkten.