03 fleshdoll

VÖ: 01.03.2017
(Great Dane Records)

Style: Death Metal

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FLESHDOLL

Das hier ist schon Album Nummer fünf der Franzosen und ohne Umschweife gibt es sofort Death Metal vor den Latz. In drückender Manier kommt „Silent Faces of Stone“ aus den Boxen, das mit seinen wuchtigen Double Bass ganz schön wütet, aber die technischen Finessen, Breaks und Melodiebögen auch nicht zu kurz kommen. In „Room 101“ wird dann das Riffing eine ganze Spur satter, während die Herren in „Tanka“ ihren vertrackten Death Metal beibehalten und in „Ophidian Slough“ geht es sogar noch eine Spur heftiger zu, denn hier gehen FLESHDOLL auch mal in den rasenden und brutalen Death über. „Into the Abyss“ zeigt dann auch die wüst drückende und teils auch leicht melancholische Seite der Band, um dann mit einem ruhigen Instrumental namens „Octantis“ erst mal die Wogen zu glätten. Auf dem „Blood Red Path“ geht es hart und heftig zu, aber auch hier lassen die Franzosen Break um Break heraus, so dass man immer wieder neue Spielereien heraus hören kann und mit „Into the Pit“ wird dann ein Testament Cover gezockt. Beim „Beast in You“ wird es sehr donnernd und es kommt auch eine leichte Thrash Schlagseite hinzu, um dann mit „At the Heart of Darkness“ einen weiteren, düster instrumentalen Zwischenspieler einzustreuen. Am Ende ist dann „Black Formulas“ erneute sowohl hart als auch technisch und es werden zudem atmosphärische Parts mit eingebaut.
FLESHDOLL präsentieren hier zwar keinen Überhammer, aber solide Death Metal Kost, der man 7 von 10 Punkten geben kann.