03 venenum

VÖ: 17.03.207
(Sepulchral Voice Records)

Style: Death Metal

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VENENUM

Nachdem die Schabacher 2011 eine EP herausgebracht haben, liegt nun endlich ihr Debüt vor und ich nehm es mal vorweg, es ist eine sehr geile Death Metal Scheibe geworden.
Nach dem düsteren Intro „Entrance“ zeigt sich „Merging Nebular Drapes“ so was von facettenreich, das ist schier unglaublich. Mit klassisch nach vorne treibendem Death Metal haben VENENUM ihr Grundgerüst erstellt, aber was das drumherum noch alles kommt, ist die wahre Pracht. Lange Instrumental Passagen, weit öffnende Parts, akustisch harmonische Stellen, harter Death Metal, all das kann man in diesen fast neun Minuten Laufzeit in einer total geilen Intensität genießen. Danach kommen zu Beginn von „The Nature of the Ground“ leicht gewollt abgedrehte Riffs, der harte Death Metal nimmt das Heft in die Hand und auch hier sind VENENUM mega intensiv in ihrer Art, da paaren sich Atmosphäre und Härte, da ist Raserei und Mid Tempo nahezu perfekt vereint und der Sound drückt dich dazu noch voll an die Wand. „Cold Threat“ bleibt lange drückend, bis die Vocals einsetzen, die auch die Härte der Nummer um einiges steigern und die dunkle und bösartige Stimmung ist fast greifbar. Der Hammer kommt dann in Form von „Trance of Death“, das in drei Parts eingeteilt ist und mit „Part I – Reflections“ beginnt. Da wird nach kurzem Intro Part mit Raserei volle Power freigesetzt und nur der Mittelpart nimmt dabei das Gas für die dunkle Stimmung raus. „Part II - Metanola Journey“ dagegen beginnt mit sanftem und ruhigem, emotionalem Spiel, bleibt Instrumental und hat so was von atmosphärischem Jammen an sich. „Part III - There Are Other Worlds…“ eröffnet auch sehr sanft, drückt kurz mit massiven Riffs im Mid Tempo und trümmert dann gnadenlos drauf los. Im nächsten Moment wird es wieder komplett sinnlich sanft und so wiegen Härte und intensive Atmosphäre ständig hin und her, so dass man auch als Hörer eine Achterbahnfahrt der Emotionen durchleben kann.
VENENUM haben hier ein klasse Werk fabriziert, das voller Herzblut und Härte steckt, so dass man sofort wohlverdiente 9,2 von 10 Punkten zückt. Die Herren schaffen es auf faszinierende Art, mich mit ihrer Musik wie in einen Trance Zustand zu versetzen und das ist absolut geil.