05 hate

VÖ: 05.05.2017
(Napalm Records)

Style: Death Metal

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HATE

1996 erblickte das erste Album der polnischen Deather das Licht der Welt und auch nach so langer Zeit sind sie immer noch da und präsentieren eine neue Langrille, wo der Intro Part zu „Asuric Being“ schon mal monumental wie Sau klingt. Aus diesem heraus wird dann geballert, was das Zeug hält und bei dem Riffs kommt die Band auch fast schon verdächtig nah an den Black Metal heran. Was sich aber auch auf keinen Fall verleugnen lässt ist, das „Indestructible Pillar“ klar nach ihren Kollegen und Landsleute von Vader erinnert, was ja auf keinen Fall nichts schlechtes ist. Mit einigen vertrackten Passagen eröffnet „Svarog's Mountain“, baut dann mit Double Bass Attacken ein gutes Donnern auf, um dann wieder in dieses verbreakte Spiel zurückzukehren und auch einen Hauch Atmosphäre zuzulassen. Geprügel darf hier natürlich auch nicht fehlen und danach behalten die Polen ihr technisches Spiel bei, klingen aber eine ganze Spur düsterer. Doch das Geballer soll auch wieder in „Fidelis ad Mortem“ kommen und da ist auch neben Vader ein Hauch Behemoth mit dabei und auch hier sage ich, warum nicht ?? Nach einem fast schon frostigen Beginn prügelt „Into Burning Gehenna“ wie ein Berserker und bolzt gnadenlos drauf los, macht nur hier und da mal 'ne kurze Pause und das Solo peitscht wie Sau. Dass man auch im Mid Tempo verdammt hart sein kann, zeigt „Sea of Rubble“, wo erneut ein geiles Solo mit dabei ist und „Ghostforce“ lässt erst mal durch rollende Double Bass aufhorchen. Die Musik dazu kommt in harter, atmosphärischer Art hinzu, bis die Blastbeats wieder alles plätten. Bis auf dem Mittelpart fegt „Walk Through Fire“ auch wie verrückt und auch wenn es HATE, warum auch immer, noch nicht zum großen Durchbruch gepackt haben, weiß ich nicht, was ich weiß, dass ich hier gerne 8 von 10 Punkten gebe.