06 goatwhore

VÖ: bereits erschienen
(Metal Blade Records)

Style: Black / Death / Thrash Metal

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GOATWHORE

Das hier ist schon das siebte Album der Ami Death / Black / Thrasher und mit „Forsaken“ lassen sie erst mal einen Drum Donnernhall aufkommen, bevor technisch sauberes Geballer aus den Boxen kommt, das gerade bei den Riffs sehr weit im Black Metal Bereich zuhause ist, von den Vocals aber eher thrashige Wirkung hat und heir und da mit ein paar Death Einsprengseln aufwartet. Wenn dann das rasante Geballer ausbricht, fühlt man sich wie weg geblasen und „Under the Flesh, Into the Soul“ versprüht erst mal eine dreckige und rotzige Attitüde, die sich durch den kompletten Song zieht, um dann beim Titelstück sogar noch weiter ins Mid Tempo runter zu schrauben. Dabei ist das Solo fast schon wie im klassischen Metal Bereich, doch dann soll es in der „Chaos Arcane“ wieder krachen. Hier wird das Tempo gnadenlos in den Death / Thrash hoch katapultiert und mit „Where the Sun Is Silent“ überraschen GOATWHORE abermals, denn der Track ist schleppend und hat neben seiner Härte auch einen Schuss Melancholie bekommen. Mit ihrem Death / Thrash Mix treffen die Amis bei „Drowned in Grim Rebirth“ genau den richtigen Punkt und das krasse Solo ist dabei klar ein Highlight. Stark ist auch „Abandon Indoctrination“ arrangiert, den hier wird sehr stark mit dem Tempo variiert, was von Highspeed ballern bis zu donnerndem Mid Tempo reicht. Nur beim hören der ersten Riffs fühl ich mich mit „Mankind Will Have No Mercy“ voll in die 80'er Thrash Area versetzt und neben detailverliebten Parts ist eben dieser treibende Thrash einfach nur cool. Ein schleppender Death / Black Mix erwartet uns bei „Decayed Omen Reborn“, während „Those Who Denied God's Will“ am Ende noch mal auf die Tube drückt und mit seinem prägenden Riffing ein gutes Ausrufezeichen setzt.
GOATWHORE sind meiner Meinung nach musikalisch noch vielfältiger geworden und das honoriere ich auch mit 8,4 von 10 Punkten.