07 limbonicart

VÖ: 07.07.2017
(Candlelight Records)

Style: Black Metal

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LIMBONIC ART

n den 90'ern waren LIMBONIC ART richtig geil und ihr Symphonic Black Metal hatte was für sich, doch seit sich Daemon von Morfeus getrennt hat und nach der Wiederauferstehung der Band 2010 „Phantasmagoria“auf den Markt brachte, hatte es einfach diesen Kick und diese Anziehungskraft mehr. In Sachen Sound hat Daemon auf jeden Fall aufgerüstet, der Opener „Demonic Resurrection“ klingt fett, hat genug Black Metal Geballer und auch ein paar klare, Sprachgesang Parts für die Atmosphäre, doch der prägnante Key Sound vergangener Alben fehlt doch sehr. Auch „Ethereal Traveller“ wird durch die weite, hymnische Atmosphäre weit offen und das Ballern fehlt genau so wenig, aber es ist eben „nur“ wie bei anderen Black Metal Bands und nicht mehr das, was LIMBONIC ART ausgemacht hat. Man darf das nicht falsch verstehen, Abwechslung hat Daemon in „Omega Doom“ massenhaft zu bieten, aber die Keys, die damals das Außergewöhnliche waren, sind nicht mehr da und eine Band wird eben an ihren Frühwerken genau so gemessen wie die aktuelleren Sachen. „Requiem Sempiternam“ fällt aus dem Rahmen, denn es ist bis hierher das schleppendste Stück der Scheibe und mit etwas Glocken und Orgel aus dem Hintergrund tut das der Atmosphäre ganz gut.
Am Ende stehen hier sieben gute Stücke überdurchschnittlichem Black Metal, aber der besondere Touch fehlt mir und so kommen auch nur 7 von 10 Punkten dabei heraus.