01 operationchromite

VÖ: 20.01.2017
(Splendid Film)

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SPLENDID FILM

Mit diesem Kriegsfilm wird die Thematik des Korea Krieges erzählt und nach wahren Begebenheiten soll sich dieser Inhalt abgespielt haben:
1950: Nord- und Südkorea befinden sich im Kriegszustand. Die alliierten Truppen kämpfen auf der Seite der Südkoreaner, darunter der amerikanische General MacArthur (Liam Neeson). Um ein Vordringen der nordkoreanischen Truppen zu verhindern, sendet MacArthur acht Mitglieder des koreanischen Liaison Office, angeführt von einem südkoreanischen Marine-Lieutnant (Lee Jung-Jae), auf eine geheime Mission weit hinter die nordkoreanischen Linien. Die Landung bei Incheon, Codename: Operation Chromite, soll die entscheidende Kriegswendung herbeiführen ...
Tja, die Landung der Amerikaner ist eigentlich schon das Ende des Films, denn bis die einmarschieren können, muss erst mal das Seeminenfeld bekannt sein und man muss Spione hinter die feindlichen Linien bringen. Dadurch, dass eben viele Koreaner gleich aussehen, macht den Film etwas schwer zu schauen, denn man muss schon zwei Mal hinschauen, ob das nun Freund oder Feind ist. Das spielt aber nur eine untergeordnete Rolle, denn das Augenmerk liegt auf den Südkoreanern, die sich im Norden einnisten und den kommunistischen Teil des Lands ausspionieren, um eben an die wertvollen Infos zu kommen. Dabei gehen die Kommunisten mit ihren russischen Verbündeten nicht zimperlich mit ihren Gegnern um, sie bekommen Verräter Schilder um den Hals und werden auf offener Straße erschossen und auch gegenüber Frauen gibt es kein Pardon. Die Kampfszenen sind richtig gut gemacht, da erkennt man nicht immer die Tricks, sondern es sieht alles sehr realistisch aus und neben der Kriegs Action ist auch genug Spionage Spannung mit an Bord. Kameraführung und Bild als auch Ton sind tadellos und wie gesagt, Spannung gibt es bei den 111 Minuten Laufzeit am Stück, so dass diesem Film meine 8 von 10 Punkten gut stehen.