01 theremains

VÖ: bereits erschienen
(I-On New Media)

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I-ON NEW MEDIA

Horror House und Grusel Villen haben mir schon früher gefallen und so macht der folgende Inhalt natürlich Lust auf diesen Film:
Familienvater John zieht nach dem Tod seiner Frau mit den drei gemeinsamen Kindern in ein altes, viktorianisches Haus. Zunächst scheint dort alles perfekt, dann entdecken die Kinder jedoch eine Kiste mit Antiquitäten auf dem Dachboden. Nicht ahnend, dass den Gegenständen eine tiefböse Macht innewohnt, spielen die Kinder mit ihnen und bringen so die ganze Familie in tödliche Gefahr.

Bevor die Familie in das Haus zieht, sieht man erst mal eine Séance aus dem 19. Jahrhundert, die nicht ganz so verläuft, wie sie verlaufen sollte und auch die blutige Stelle lässt da meinen Hunger auf den Film wachsen. In der Gegenwart sehen wir dann, wie die Familie um John und seine drei Kinder in das Haus ziehen, doch gleich in der ersten Nacht wird klar, dass hier irgendwas nicht stimmt. Die große Schwester ist dem Witwer aber keine besonders große Hilfe und sowohl die Maklerin als auch Essenslieferant und Nachbarn wollen sich anfangs nicht so sehr auslassen, was sich in dem Haus abgespielt hat. Hier ist zwar nicht alles Gold, was glänzt, aber so mancher Schock und Gruselmoment kommt sehr gut an, die Spannung wird auch dank des Soundtracks gut oben gehalten, nur so manche Passagen sind dank der nicht immer umwerfenden Synchronisation doch eher schwach. Auf jeden Fall machen sie Kleinen ihre Sache gut bis sehr gut, John ist o.K. und die zickige, große Schwester ist glaubhaft pubertär. Leider ist das große Finale nicht unbedingt so, wie ich es erhofft hatte und auch die 18'er Freigabe lässt da so manchen in die falsche Richtung denken, denn es gibt nur selten Gewalt oder blutige Szenen, vielmehr wird hier auf Spannung und Schreck Effekte gesetzt. Dazu sind die Einspieler der Séancen Verantwortlichen stark gemacht.
Das Puppenhaus auf dem Cover leitet auch ein wenig in die Irre, es ist zwar im Haus, spielt aber nicht unbedingt die große Rolle, aber egal, der Film schafft es immer noch locker, die 7,5 von 10 Punkten Marke zu erreichen.