04 barqureo

VÖ: bereits erschienen
(Black Hill Pictures)

Homepage:
BLACK HILL PICTURES

Es ist wieder Western Time und der folgende Inhalt verspricht so einiges:
Jake Remy führt eine Gruppe gesetzloser Mörder an, die nach ihrem letzten Coup auf der Flucht nach Mexiko sind. Ein reißender Fluss versperrt ihren Weg. Fährmann Travis jedoch verweigert der Bande die Überfahrt und flüchtet mit den Fahrgästen auf die andere Seite. Verzweifelt suchen Remy und seine Leute einen Weg über den Fluss. Ein erbitterter Kampf beginnt…
Allein schon die Tatsache, dass Lee Van Cleef hier mitspielt, wertet den Streifen für mich gehörig auf, er ist ein Fährmann, der sich anfangs aus allem heraushalten will und nur seinen Job macht, doch das geht eben nicht lange gut und er wird in wilde Schießereien verwinkelt. Dabei fängt alles noch so harmlos an, eine Gruppe Siedler will eine neue Kirche bauen und in der Stadt geht es richtig gemächlich zu, Saloon, leichte Mädchen und staubige Landschaft, wie es sich eben für den Wilden Westen gehört. Doch als der Bandenboss das Städtchen genau unter die Lupe nimmt und seine Gefolgsleute eine Bank überfallen und sich nach Mexiko absetzen wollen, geht die Ballerei los und herrlich, die dauert sehr lange an.
Unser Fährmann will eben die Bande nicht über den Fluss bringen und so versuchen die Gesetzlosen jeden erdenklichen Weg, doch über das Nass zu kommen, um sich absetzen zu können. Da hat unser Fährmann und die Bevölkerung was dagegen und schon entbrennt die nächste Schießerei, die auch sehr lange andauert.
Klar kann man sagen, dass hier alle Western Klischees erfüllt werden und es ballert von Anfang bis Ende, aber auch die Ideen sind sehr gut durchdacht und dass unser Fährmann dann auch noch mit einer coolen Flinte ausgestattet ist, lässt eben Western Action schon erahnen.
Mit seinen 105 Minuten ist BARQUERO genau in der richtigen Länge und macht Spaß, anzusehen, so dass 8 von 10 Punkten locker drin sind.