04 taboo

VÖ: 13.04.2017
(Concorde Video)

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CONCORDE VIDEO

Beim Blick auf das Cover kann man noch nicht genau sagen, um was es gehen wird, daher gleich der Inhalt:
London 1814: Der Einzelgänger James Keziah Delaney kehrt in seine Heimat London zurück. Nach zehn Jahren in Afrika wurde er für tot erklärt. Aber nun plant er, endlich das Erbe seines Vaters anzutreten und sich so eine neue Existenz aufzubauen. Dieses Erbe erweist sich aber als höchst schwierig – es lauern Feinde mit tödlicher Agenda an jeder Ecke. James muss sich seinen Weg durch die komplexe, ihm feindlich gesinnte Londoner Gesellschaft bahnen, legt sich gar mit der Krone an und ist letztlich gezwungen, seinen eigenen Kopf zu retten. Umgeben von Verschwörungen, Mord und Betrug entfaltet sich obendrein ein düsteres Familiengeheimnis – eine brandgefährliche Geschichte von Liebe und Verrat …

Eines vorweg, Tom Hary ist als James für diese Rolle wie geschaffen, mit seiner Art, kaum eine Miene zu verziehen und immer mit einer totalen Kalkulation und Berechnung zu agieren, passt zu dem Herrn wie die berühmte Faust aufs Auge. Dafür, dass er eigentlich schon für tot erklärt wurde, taucht er plötzlich und für alle unerwartet bei der Beerdigung seines Vaters auf und nicht nur seine Schwester und deren Mann, der James auf Teufel komm raus aus dem Weg haben will, sondern die ganze Gesellschaft ist wie vor den Kopf gestoßen. Nach der Beerdigung nimmt James das Heft in die Hand und wirft die Nutten aus den Büros seines Vaters und will die Geschäfte wieder aufleben lassen, was der großen Company natürlich gar nicht in den Kram passt.
James lässt das kalt, er geht mit einem Plan im Kopf nach vorne und nichts, aber auch absolut nichts scheint ihn aus der Ruhe bringen zu können.
Diese erste Staffel lässt die Hoffnung auf mehr aufkommen, denn hier wurde eine verdammt starke und düstere Grundstimmung aufgebaut, die schauspielerischen Fähigkeiten von Tom Hardy sind hier einfach on top und die Kulissen sind wirklich prächtig in Szene gesetzt. Vor allem macht diese Staffel dadurch Spaß, dass er verdammt viele Windungen und Richtungsänderungen gibt, so dass man sofort bei der Stange blieben will, um ja nichts zu verpassen. In letzter Zeit sind so einige neue Serien aufgetaucht, aber TABOO ist so stark, dass sie gegen viele locker standhalten kann und sich auch klar 8,7 von 10 Punkten verdient hat. Hier sind 450 spannende und fesselnde Minuten am Start, die man nicht verpassen sollte.