04 profilingparis

VÖ: bereits erschienen
(Poyband)

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POLYBAND

Meine Lieblings Krimi Serie ist nun mit der sechsten Staffel am Start und bei dem folgenden Inhalt war ich mir sicher, dass es hier genau so stark werden wird wie in den vorherigen Staffeln, wenn nicht sogar noch besser:
Nach ihrem Aufenthalt in der Psychiatrie kehrt Chloé aufs Revier zurück – allerdings als Unterstützung von Archivarin Viviane. Das hält sie nicht davon ab, heimlich in Rochers aktuellem Fall zu ermitteln: Der Kommissar hat gesehen, wie ein Mann versucht hat, eine junge Frau zu entführen. Wie sich herausstellt, hielt er sie für seine verschwundene Schwester. Chloé enthüllt bei ihren Nachforschungen ein schreckliches Familiengeheimnis, doch keiner der Kollegen will ihr Glauben schenken …
Ja, und das ist noch lange nicht alles, in einem Fall macht Chloé sogar bei einer weißen Magie Messe mit und ist über die kompletten 536 Minuten Laufzeit wieder genau so schusselig, so vorlaut und eigenwillig wie immer, doch der Aufenthalt in der Klinik und der Entzug ihrer Tochter macht auch ihr zu schaffen. Und auch die anderen Polizisten sind nur Menschen, Hauptkommissar Rochers hat gleich in der ersten Folge beim Boxen seine Gefühle nicht unter Kontrolle und lässt seine geballte Wut raus, doch am Meisten kann einem Hippolyte de Courtènè leid tun, da er mit „Fred“ nicht nur eine Frau an seiner Seite verloren hat, sondern dass nun mit Emma Tomasi auch noch ihre Tochter im Polizeidienst ist und er nicht will, dass ihr auch noch was passiert. Zudem ist er mit seinen Drogengeschichten auch nicht so ganz bei der Sache, aber der Dienststellenleiter Lamarck hält den Haufen doch immer wieder zusammen und stellt sich schützend vor seine Mannschaft. Der Brüller in dieser Staffel ist aber die durchgeknallte Archiv Tante, die es auf Lamarck abgesehen hat und mit ihrer eigenwilligen und Korinthenkacker Art immer wieder schafft, jedem überall auf die Nerven zu gehen. Rocher hat sich seit seiner Zeit als Hauptkommisar auch um einiges gewandelt, er ist zwar immer noch der harte Kerl, den anscheinend kein Wässerchen trüben kann, doch auch er zeigt ab und zu mal Gefühl und ist verständnisvoll.
Doch Fälle gibt es natürlich auch zu lösen und so haben wir mal wieder genug erstochene Opfer, aber auch verbrannte Feuerwehrleute, aufgespießte Personen (sieht stark gemacht aus) und auch Kindesmissbrauch sind hier mit dabei. Vor allem schaffen es die Macher von PROFILING PARIS immer wieder, den Zuseher auf die falsch Fährte zu jagen und man glaubt ewig zu wissen, wer der schuldige ist, aber dann kommen Wendungen, die man in solcher Art nicht für möglich gehalten hätte.
Das Ende der sechsten Staffel ist nicht gerade schön und man macht sich Gedanken, wie es weitergehen wird, auch ich bin sehr gespannt und freue mich, wenn es mit Staffel sieben weitergeht. Hier sind von meiner Seite auf jeden Fall 9,7 von 10 Punkten fällig, das ist für mich die Krimi Serie schlechthin !!!!