07 viking

VÖ: bereits erschienen
(Splendid Film)

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SPLENDID FILM

 

Mit der Werbung, dass dieser Film als „Russlands Game Of Thrones“ bezeichnet wird, hat mich ganz schon aufhorchen lassen und mit dieser Inhaltsangabe bin ich gespannt an den Film herangegangen:
Kiewer Rus im 10. Jahrhundert: Es herrscht Zwietracht unter den Söhnen des verstorbenen Königs von Novgorod. Als es zwischen Prinz Yaropolk und seinem Bruder Oleg zu einer kriegerischen Auseinandersetzung kommt, stirbt Oleg – und Yaropolk wird von dem Krieger Sveneld dafür verantwortlich gemacht. Sveneld macht sich auf, um zum verbleibenden Sohn Vladimir zu reisen und für das Gesetz der Blutrache zu kämpfen: Ein Tod für einen anderen! Vladimir ist an einer friedlichen Lösung interessiert, kann sich ohne Verstärkung aber keinen Respekt verschaffen. Er stellt eine Armee aus Wikinger-Söldnern zusammen – und stellt bald fest: Es bedarf mehr Schwerter, um den Frieden aufrecht zu erhalten, als um Kriege zu führen ...

Als erstes muss man ganz klar hervorheben, dass die Landschaften und die Atmosphäre mehr als stark eingefangen sind, die Kostüme und die Schauspieler sind sehr real und man kauft ihnen jederzeit alles ab. Ob die Geschichte nun auf wahre Begebenheiten basiert, lass ich mal dahingestellt, aber ich denke, da ist auch ein wenig Phantasie gefragt und diese wird in diesem Film für den Zuschauer auch angeregt. Sehr gut finde ich, dass es keine klaren Guten oder Bösen gibt, sondern sich die Charaktere entwickeln und dazu kommen auch noch Schlachten, die zwar nicht immer episch sind, aber für eine FSK 16 teils doch recht blutig sind. Einzig und allein die Story, wie die hier erzählt wird, ist teils doch etwas anstrengend und man muss hier genau aufpassen, dass man den Faden nicht verliert und auch finde ich die 142 Minuten Laufzeit etwas zu lang, eine halbe Stunde weniger wäre vielleicht effektiver gewesen. Aber alles in allem ist VIKING ein guter, unterhaltsamer Streifen, dem man gerne 7,9 von 10 Punkten gibt.