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VÖ: 24.08.12
(Massacre Records)

Homepage:
www.spitashes.de

Häh? Metal 2.0? Was soll das bedeuten? Wahrscheinlich bin ich wohl zu alt dafür, um solch gemachte Angaben zu verstehen. Auf jeden Fall betitelt die Pegnitzer Formation I SPIT ASHES ihren musikalischen Stil genau so. Vielleicht meinen sie, den Metal auf die nächste Stufe gehoben zu haben. Keine Ahnung! Aber ist ja eigentlich auch egal, denn dieser Fünfer hat mit „Inhaling Blackness – Reflecting Light“ eine absolut grandiose Platte vorgelegt. Musikalisch eine wenig an IN FLAMES und Konsorten angelegt, machen auch I SPIT ASHES melodiösen Death-Metal mit vielen modernen Einflüssen. Das hatte mich nach Betrachten des anmutigen Plattencovers und dem eher nach Metalcore klingenden Bandnamen eigentlich ziemlich überrascht. Aber wie gesagt, hier handelt es sich um melodiösen Death-Metal, und zwar von der feinsten Sorte. Es macht Spaß, diese Platte zu hören. Nach einem „oh, gleich beginnen LINKIN PARK“ Intro explodiert die Band im Opener „Missper“, der gleich die Nähe zu den skandinavischen Genrekollegen aufzeigt. Echt stark, von der Produktion, dem Songwriting, der Beherrschung der Instrumente bis hin zum wütenden Gekeife des Frontmanns. „Missper“, „ „Crossing The Borderline“ und „When Daylight Dies“ sind meine Favoriten auf diesem sehr gelungenen Debütalbum einer sehr vielversprechenden Band. Ich möchte „Inhaling Blackness – Reflecting Light“ jedem empfehlen, der wie ich sein Herz an melodiösem Death-Metal verloren hat.