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SPOCK`S BEARD - Spock`s Beard Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 4
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
12.12.2006

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VÖ: 17.11.06
(InsideOut Music / SPV)

Homepage:
www.spocksbeard.com

SPOCK'S BEARD gehören schon seit Jahren zu den besten Progbands, daran hat auch der Ausstieg von Neal Morse nichts geändert. Allein schon die Tatsache, dass seit 1995 neun Studioalben erschienen sind, spricht eindeutig für die Band. Auch die letzten beiden Platten "Feel Euphoria" (2003) und "Octane" (2005) waren kleine Meilensteine in der langen Bandgeschichte. Ohne Neal Morse suchen die verbliebenen Bandmitglieder nach neuen Ausdrucksformen und das spiegelt sich auch auf ihrer neuen Scheibe "Spock's Beard" wider, denn trotz der nach wie vor komplexen Kompositionen geht es definitiv songdienlicher zu. Mit der Debütbetitelung ihres neunten Werkes will die Band einen Wendepunkt in ihrer Karriere markieren. Bassist Dave Meros setzte sein Songwritingtalent, wie schon auf dem Vorgänger, auch auf "Spock's Beard" verstärkt in Szene. Laut ihm trifft der Sound des aktuellen Albums seine persönliche Vorstellung nahezu perfekt. Es geht weiterhin sehr proggig zur Sache, aber positiv angereichert wird das Ganze durch einen gehörigen Anteil Bluesrock, sowie kleine aber feine Anteile von Soul, Funk und Jazz. 'As Far As The Mind Can See' ist mit siebzehn Minuten das längste Stück auf der Platte und ist in vier gedankliche Parts aufgeteilt. Nick D'Virgilio, von dessen beeindruckenden Fertigkeiten am Schlagzeug ich mich schon persönlich überzeugen konnte, und Gitarrist Alan Morse sind auch zwei sehr begabte Sänger. In diesem Stück glänzen beide durch einen sehr angenehmen harmonischen Gesang. Keyboarder Ryo Okumoto dagegen tut dies mit haarsträubenden Orgel-Soli. Track Nummer zwei, 'Skeleton At The Feast', ist ein richtig böser Song. Beginnend mit einem flotten Riff, kühlt es im Mittelteil deutlich ab, um dann am Ende sehr düster zu schließen. Neben den abgefahreneren Songs steuert die Band auch ruhigere Häfen an: 'Here After' ist ein Piano-Gesangs-Duett, das zum Träumen einlädt. SPOCK'S BEARD setzen bei ihrem neuen Album mehr denn je auf unterschiedlichste Klangwelten. Zu finden sind verschiedenste Arten von Blas -und Streichinstrumenten. 'Spock's Beard' ist eine Scheibe für jede Altersklasse, hochtechnisch und doch spielerisch einfach. - 9 von 10 Punkten
 
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