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RISE TO ADDICTION - A New Shade Of Black For The Soul Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 7
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Martin Bothmann   
25.04.2007

Image

VÖ: 25.05.07
(Mausoleum Records)

Homepage:
www.risetoaddiction.com

Bei Rise to Addiction handelt es sich um den Gitarren-Zweier Steve Wray und John Slater, Gründungsmitglieder von BLAZE (Bayley), welche sich mit Leigh Oates am Mikro, Joel Graham am Bass und Aynsley Dickinson an den Drums wieder zu einem Fünfer zusammen gefunden haben, um die Welt mit ihrer Musik zu beglücken.

Nun liegt mit "A New Shade Of Black For The Soul" das erste Album vor. Der Titel ist Programm, denn ganz im Gegensatz zu den eher melodischen BLAZE Outputs wird es hier recht düster und groovig. Um den Gesamtsound zu bestimmen, öffne man seinen Mixer, schmeiße 1/1 Machine Head und 1/2 Alice in Chains hinein, schmecke mit einer Prise Soundgarden ab und schon hat man ein ungefähre Vorstellung, mit was man es zu tun hat. Grunge oder ähnliches wird man hier allerdings weniger finden, denn eher düstere, sperrige Gitarren sorgen hier für den Grundsound. Der Gesang ist durchweg "clean" gehalten, besitzt den nötigen Schmiss und passt sich angenehm is Gesamtbild ein.
Nach kurzem wie überflüssigem Intro gibt auch schon der gelungenen Opener "Cold Season" mit nettem Refrain die Marschrichtung des Album vor. Groove und Rock`n`Roll bilden ein ziemlich dichtes Grundgerüst.
Mein absoluter Favourit "Falling As One" geht mit Startnummer 4 ins Rennen und kann sich sicherlich als das Highlight des Albums bezeichnen. Geile Melodien, welche in viel zu vielen anderen Songs leider all zu oft fehlen.
"One Sweet Minute" stellt hingegen einen düsteren Rock`n`Roll Brecher an den Start.
"This Ride" hätte sicherlich auch auf einem der letzten beiden Metallica Alben dabei sein können.
"Fessonia", das längste Stück der CD, langsam und getragen, mit leichter Blues Instrumentierung, schafft es, einen in seinen Bann zu ziehen und endet mit wüster Klavier- Sonate.
"The Hive" setzt dann den Abschluss mit Country Accorden und schrägem Refrain. Erinnert in dieser Form sehr stark an Alice in Chains.
Abschließend zu sagen gibt es nicht viel. Es grooved, es roll´t, aber wenige starke Songs stechen hervor.
Fans von Machine Head können hier, glaube ich, bedenkenlos zuschlagen. Der Rest sollte vorher mal ein Ohr riskieren.
 
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