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KARRAS - The Bridght Side Of Death Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 4
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Jochen Strubel   
15.05.2007

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VÖ: 25.05.07
(Maintain Records)

Homepage:
www.karrasmusic.com

Da macht man das Booklet auf und es blicken einem drei hübsche Ladys entgegen ... das ist doch schon mal was für's Auge, aber musikalisch haben es die Damen auch faustdick hinter den Ohren. Bei "Conquer The World" wirft uns Ela verdammt harte Death / Thrash Riffs entgegen, das ist die wahre Pracht. Dann kommen das rotzige und thrashige Drumming von Sabine und der wuchtig blasende Bass von Corinna, die sich mit Devrim’s Stimme wunderbar vereinen. Das Stück treibt voll nach vorne und hat auch gelegentlich mal ein paar Hardcore Einschübe, die sich aber eher in der Unterzahl halten. Bei "Alone In The Dark" donnern erst mal so richtig die Doublebass, bei den Vocals wechseln sich Growls und harte Screams hervorragend ab, die Gitarre und Bass grooven ohne Ende und wir haben eine geile Mid Tempo Walze. Bei "Animal Kingdom Lost" kommt doch eher wieder der Hardcore zum Vorschein und ein wenig erinnert mich der Song an alte Pro Pain, wobei hier auch noch ein paar flotte Passagen mit eingeflochten sind. Der instrumentale Zwischenspieler "Alamut" geht nahtlos in die donnernde Nummer "My Sorrow" über, wo zu Beginn ihn Bolt Thrower Manier gestampft wird. Dann kommen technische und breaklastige Parts ans Tageslicht und zwischendurch wird auch mal flott gethrasht. Einen herrlichen Nackenbrecher liefern die Berliner mit "In Justice System" ab, der auch mit ein paar kurzen Knüppelparts im ansonsten fett stampfenden Gefielden angesiedelt ist. "The Disciple" verbindet wieder Hardcore mit Modern Thrash Elementen zu einer runden Einheit, was auch für "Utopia" zutrifft, doch hier ist wieder der Thrash Faktor mehr im Vordergrund. Noch mal akustisch instrumental leitet uns "The New Doctrine" zu "Forever War" über, das eine flott abgehende Nummer ist und die Riffs ab un an mal ein wenig Slayer lastig sind. Den Abschluss macht das Death / Thrashige "The Doom Armada" und hier, nur hier, mache ich der Band wegen der "Überlänge" des Songs einen kleinen Vorwurf. Denn 23 Minuten geht das herrlich treibende Stück nicht, sondern nur knappe fünf, wenn man den Leerlauf raus rechnet.

Ansonsten gibt’s hier nix zu meckern, das Hauptstadt Quartett existiert seit 2004 und mit solch einer Leistung wird mit ihnen sicher noch zu rechnen sein. Das Debüt ist auf jeden Fall schon mal sackstark.

 
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