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STEVE BROCKMANN - Expected Errors Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 2
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Martin Bothmann   
12.06.2007

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VÖ: Released
(Fencesound Musik)

Homepage:
www.steve-brockmann.de

Was schreibt man zu einem Instrumental Rock Album? Zumal Outputs dieser Art meist überflüssig sind wie mein Heuschnupfen und nur aus egomanem, selbstverliebtem Gefrickel inclusive Endlos-Soli bestehen. Als erstes Mal Satriani und Konsorten RAUS!!!
Steve sitzen bleiben, hast deine Sache gut gemacht! Denn das, was der Gute bietet, ist durchaus erwähnenswert, ohne sofort wieder im Einheitsbrei solcher Scheiben zu versinken.
Steve, der absolute Multiinstrumentalist, hat nicht nur alle Instrumente gespielt, sondern zeichnet auch für das Artwork verantwortlich. Dies ist nun bereits sein drittes Soloalbum.
Die Wurzeln dieses Albums liegen ganz klar in den frühen Siebzigern. Einflüsse wie Uriah Heep oder Hawkwind sind immerwährend herauszuhören.
Alles gut und schön, musikalisch top. Vor allem die Gitarrenparts sind erste Sahne und bieten Abwechlung ohne Ende.
Aber warum eine Hammond Orgel? (*Strick-nehm-und-an-Lampe-bind*). 1. Ich HASSE Hammond Orgeln. 2. Das Teil zerbröselt den tollen Aufbau vieler guter Songs mit absolut nervigem Getüdel,  dass einem die Plomben rausfliegen. Klar kommt man heute noch leichter an Drogen als früher, aber ich will keine nehmen müssen, damit mir das auch gefällt. Wenn dieser kleine Fauxpas nicht wäre, könnte man hier in der Tat von einem Ausnahme-Album sprechen, denn die musikalische Bandbreite ist wirklich toll, abwechslungsreich und absolut hörenswert. Die Bandbreite variiert von ruhigen gefühlvollen Stücken ("The Aspirant") über eingängige, schnörkelose Metal Rocker ("Expected Errors") bis hin zu ruhigen seventhies Stücken ("The Changeler").
Langeweile sucht man hier vergeblich, Abwechslung ist Trumpf, auch wenn Steve mit einem Großteil seiner Songs immer wieder seinen musikalischen Vorbildern huldigt, bleiben die Kompositionen interessant.

 
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