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AT VANCE - VII Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 14
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Mike Langer   
26.06.2007

Image

VÖ: 29.06.07
(AFM Records / Soulfood)

Homepage:
www.at-vance.com

Nach den sich andeutenden personellen Veränderungen im Anschluss an die Tour zum letzten Album „Chained“ war es nicht unbedingt zu erwarten, dass es ein Folgealbum von At Vance geben würde. Jetzt mit „VII“ wurde sogar fast schon so etwas wie eine Mark III Variante an den Start gebracht, die es wirklich in sich hat. Neben Bandleader Olaf Lenk (g.) steht im derzeitigen Line Up nun ein stimmgewaltiger Rick Altzi (Treasure Land) am Mikro, der den entflohenen Mats Leven nahezu gleichwertig ersetzt. Über den Rest der derzeitigen Musiker schweigen sich Band (?) und Promo-Flyer jedoch aus. Musikalisch blieb man dem eingeschlagenen Weg der Leven-Ära weitestgehend treu und komponierte wieder 10 eingängige und klassische Melodic Metal Tracks, die teilweise sogar noch etwas an Härtegrade zugelegt haben. Alle Songs werden vorrangig vom Lenkschen Saitenzauber mit Malmsteen behafteten Riffattacken und den Vocals bestimmt, wobei variabel mit der Geschwindigkeit agiert wird. Der Opener „Breaking The Night“ ist wie „Golden Leaves“ ein Power Metaller aller erster Güte. „Shiver“ das Herzstück des Albums ist ein fast schon halbballadesker  Schmachtfetzen mit ganz starkem Refrain, Chorus und Whitesnake ähnlichem Hitfaktor. Dem Song merkt man deutlich an, wer von Anbeginn für das Songwriting zuständig war. So hat sich auf „VII“ auch hier nichts Grundlegendes geändert. Warum auch? „Cold As Ice“ spiegelt z. B. mit seinem Arrangements genau das wieder, was das Erfolgsrezept von At Vance ausgemacht hat. Eine kleine Änderung gibt es dann doch zu vermelden. Wer auf „VII“ eine weitere Lenksche instrumentale Classic-Einspielung, wie auf den bisherigen Alben, hofft geht diesmal leer aus. Einzig und allein das in sich vertrackte „Shine“ beinhaltet einen solch ähnelnden Part. Reine Hardrocker wie noch zu Hartmann-Zeiten finden sich auch nicht unbedingt auf dem Silberling wieder. „Friendly Fire“ und „Answer me“ kommen da noch am nahesten ran. Produktionstechnisch blieb dafür alles beim alten, was so viel heißt Produktion und Mischen lag beim Bandkopf selbst und gemastert wurde wieder von Mika Jussila in den Finnvox Studios in Helsinki. Kurz und knapp: Gut 45 Minuten hochklassische musikalische Unterhaltung!

Anspieltipps:
Shiver
Cold As Ice
Shine

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