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03.09.2010
 
 
 
 
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KELDARK - Slow Trip To Destruction Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 9
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Martin Bothmann   
03.09.2007

Image

(Released)
(Eigenproduktion)

Homepage:
www.keldark.com

Mas hola! Oder wie sagt der Spanier so schön?! Spanische Bruder Power (gleich derer drei)beglücken hier mit einem interessantem Thrash Scheibchen. Melodic Thrash trifft auf Metal; tatkräftige Unterstützung finden die drei Pinazo Brüder mit Elisa C. Martin, Alberto Moroto (beide Dreamaker, ex Dark Moor), Jorge Bernabé und Carluti. Das letzte Mal habe ich genau diese Art der Musik von Metallica und den Japanern Outrage gehört. Der Ausspruch "Klingen wie alte Metallica" ist schon dermaßen ausgenudelt und abgegriffen, passt aber auf Keldark, als eine der wenigen Bands wirklich zu 100% wie Faust auf Auge. Musikalisch bewegt man sich zu "Kill em all" / "Ride the Lightning" Zeiten und fügt noch eine gehörige Portion Melodie in die Riffs mit ein.Auch gesanglich kratzt Pablo Pinazo recht nah an der damaligen Sangeskunst von James Hetfield. Leicht schräg, wie man eben so singt, wenn man nebenher noch die Rhythm Guitar bezupfen muss. Die knapp 48 Minuten vergehen so recht flott und vor allem sehr zeitlos, trotz des eher alten Style dieser Scheibe. Wie bei den alten Heroen, hat man auch gleich noch ein cooles Instrumental "Time Of War" mit drauf gepackt. Andere Songs hervorzuheben, fällt einigermaßen schwer, weil alles wie aus einem Guss scheint. Metallica Riffs immer wieder, dermaßen gut kopiert und doch so eigenständig, dass man sich hier eigentlich weniger über ein Plagiat ärgert, sondern sich über ein lange überfälliges Trash Album freut. Soundtechnisch kann man sich hier auch nicht beklagen. Bewusst rau belassen klingt es genauso wie man es erwartet.
Abschließend kann man nur sagen, dass Keldark frischen Wind in eine fast schon tote Ecke des Metal tragen. Erfrischend dieses Album, das sicherlich viele Liebhaber alter Zeiten finden wird.

 
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