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CELTIC LEGACY - Guardian Of Eternity Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 6
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Martin Bothmann   
29.03.2008

Image

VÖ: 05.03.08
(Eternal Legacy Records)

Homepage:
www.celtic-legacy.com 


Drittes Album der Jungs, die dieses Mal zwei  Band Member zu ersetzen hatten. Celtic Legacy, die mir zu meiner Schande bis dato zudem vollkommen unbekannt waren, entpuppen sich als wahre Wundertüte. Aus Irland stammend, klingen sie auf den ersten Blick erst einmal typisch südländisch (italienisch / spanisch).  Auch das musikalische Grundgrerüst, US Metal mit Iron Maiden meets Tierra Santa zu deckeln, ist sicherlich weder originell noch eigenständig,  klingt im Gegenzug aber scheiße geil und mega eingängig. Ein wahres Feuerwerk an Ideen und spritzigen Einfällen, das hier in vielen Songs ab gefeuert wurde. Hab ich Eure Aufmerksamkeit? Kingt interessant?  Denn jetzt ACHTUNG, kommen schlussendlich dann doch die irischen Wurzeln der Jungs zum Tragen (wenn auch dezent in nur wenigen Stücken eingesetzt). Bestes Beispiel - das megastarke Titelstück „Guardian Of Eternity“, welches mit seiner irischen Grundstimmung zu einem 11 minütigen Epos auswächst, das selbst Iron Maiden nicht besser hinbekommen könnten. Geiler Song. Überhaupt wurden hier viele gute Stücke angehäuft. Nach kurzem  Intro kommt man mit einem Mix Riff Gary Moore / Songaufbau Iron Maiden noch sehr sperrig und unkoordiniert daher. Das klärt sich allerdings recht schnell, denn Sahnestücke wie „Afterworld“ und  „For Evermore“ zeigen recht schnell,  wo der Hammer hängt.  Zwar bedient man sich immer wieder frech und sehr offensichtlich bei den Kollegen aus England, minutenlange Melodiesoli, Songaufbau, Machart und doch sind die Songs einfach klasse. Plagiat, freche Kopie oder einfach cool,  müsst am Ende Ihr entscheiden. Das Paket, das hier geschnürt wurde, besitzt in jedem Fall viele Zutaten, die Erfolg versprechend kalkuliert wurden.  Zu erwähnen noch die beiden tollen Stücke „Absent Friends“ (klingt nach der Somewhere in Time Ära von Maiden) und das mit netter Tinwhistle  beginnende „Erinmore“.

 
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