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SAVAGE CROW - Way Of The Cross Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 7
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Martin Bothmann   
30.03.2008

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VÖ: 11.04.08
(STF Records)

Homepage:
www.savage-crow.com


Power Metal aus deutschen Landen. Och nö dachte ich im ersten Moment! Zuviel Schrott, der da in den letzten Monaten die Regale verstopft hatte. Gleich mit dem Opener „Loaded Attack“ aber beruhigenderweise Entwarnung. Auf den ersten Blick klingen Savage Crow zwar wie eine Art Hammerfall meets Lacuna Coil Clone - in diesem Fall aber ein sehr guter. Die Riffs gehen sofort ins Ohr, die gelungene Gitarrenarbeit überzeugt. Die Songs allesamt auch instrumental durchdacht, sowie im Aufbau sehr reif. Auch produktionstechnisch gibt es wenig zu meckern oder zu bemäkeln. Gesunder, guter, leicht rau belassener Sound - genau wie er klingen sollte. Augen oder sollte man eher sagen: Ohren-scheinlichster Unterschied zu Genrekollegen dürfte wohl die Eigenart sein, dass sich hier sowohl Sänger Pini als auch Kollegin Betty die Vocals teilen. Den dominateren Part übernimmt allerdings Pini, Betty glänzt eher verstärkt in Balladen wie „Without You“, balladesken Parts oder den vielen doppelstimmigen Refrains à la Lacuna Coil. Savage Crow sind in der Tat interessant, lassen aber gerade in der Mitte doch stark nach. Liegen tut das leider an der sehr verkrampft wirkenden Gesangsarbeit. Zu gezwungen, krampfhaft geht man hier zu Werke und steht sich dabei selbst immer wieder selber  im Wege. Es fehlt einfach an catchy Refrains, ansprechenden Bridges innerhalb der Songs oder guter Melodieführung. Schade, denn wie bereits erwähnt, ist die Gitarrenarbeit toll und lässt wenig Wünsche offen. Eine ausgewogenere, homogenere Mischung würde hier klar für eine bessere, wesentlich höhere Benotung sprechen. Nicht zu verachten allerdings die sehr Lacuna Coil lastigen Stücke „Love Will Never Burn“ sowie „Dream“, mit denen man echte Stärken des zweistimmigen Gesanges ausspielt und endlich einmal über seinen Schatten springt und spritzige, gute Ideen offenbart. Potential vorhanden, das Ganze ist aber klar steigerungsfähig.


 

 
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