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SPACE PROBE TAURUS - Space Probe Taurus Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 3
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Thorsten Dieterle   
02.07.2008

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VÖ: 04.07.08
(Buzzville Records)
Style: Acid-Fuzz-Rock

Homepage:
www.spaceprobetaurus.com

Space Probe Taurus kommen direkt aus den Untiefen des Acid geschwängerten Alls. Oder aus der staubigsten Wüste, wo man nur allzu schnell halluzinierend dem Wahnsinn verfällt. Sie könnten auch direkt aus der Trip-Hölle gewabert sein...Ist ja auch egal, die Schweden spielen jedenfalls derben, immer auf die zwölf zielenden Acid-Fuzz-Rock. Das Energielevel ist dabei derart hoch, dass die Jungs jede (un)anständige Party zum Explodieren bringen werden. Beeinflusst wurden Space Probe Taurus (entliehen vom gleichnamigen Sci-Fi Film von 1965) von typischen 60`s Garage Rock Bands wie MC 5, The Stooges und neuren Psychedelic Barden wie Mudhoney und Monster Magnet. Auf dem selbstbetitelten Debüt werden elf hektische Groove Trips verabreicht, die richtig dreckig und fett produziert wurden und nur selten durchatmen lassen. Immer höllisch laut, immer intensiv, mit pulsierenden Bässen und knarzenden, hypnotischen Gitarren. Aufs Äußerste getrieben von breaklastigen Powerdruming. Bei Songtiteln wie "PSI-Burn", Supersonic Women" oder "Gravity Rush" wird die Musikrichtung ebenfalls klar unterstrichen. Was auffällt, ist die Ähnlichkeit zu Monster Magnet und zwar nicht nur musikalisch und gesanglich, sondern auch von der Band Bio her. Beide Bands fingen Anfang der Neunziger mit eher langen und schwerfälligen Spacerock Jams an, um dann Mitte der Neunziger auf kürzere und vorallem hitverdächtigere Stücke zu setzen. Space Probe Taurus aber sind, im Gegensatz zu Monster Magnet, die Tempo und Songwriting varierten und damit auch die Kifferfraktion angesprochen haben, ausschließlich auf Speed geblieben. Wer der Ansicht ist, das vom Monster Magneten in den letzten Jahren nur noch der "Magnet" übrig geblieben ist, sollte unbedingt zum Plattendealer seines Vertrauens pilgern und sich mal diesen Stoff verschreiben lassen (Das gilt auch für "Monster"-Dave Wyndorf!). Ihr werdet begeistert sein!
 
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