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FACTORY OF DREAMS - Poles Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 8
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Martin Bothmann   
08.09.2008

Image

VÖ: Released
(Progrockrecords)

Homepage:
www.sonicpulsar.com


Ein neues Prokekt mit Namen Factory Of Dreams. Dahinter verbergen sich die junge Sängerin Jessica Letho und Mastermind Hugo Flores, der mit Gitarre, Keyboards und Drums den Löwenanteil der Instrumentierung  auf „Poles“ übernahm. Chris Brown am Bass komplettiert das Projekt. Genretechnisch irgendwo im Bereich Electronik Gothik, Progressiv Rock, Ambient wieder zu finden, ist man vieles, nur sicherlich nicht einzigartig. Nahezu alle der auf Poles enthaltenen Stücke lehnen an bekannten Bands an, die diese Songs bereits um Längen besser präsentiert haben. Zum Einen wären da The Gathering, die auf „Superheat“ und“ If Then Else“ ihre experimentelle Ader neu entdeckten, zum Anderen Liv Kristine bzw. Leaves Eyes, die mit diversen Ambient  Themen experimentierten. Nuancen Syrens Call  oder neuere Theater of Tragedy komplettieren den Sound von Factory Of Dreams. Viele Samples, spacige Ambient Sounds und Jessica mit ihrer Stimme, die mich nicht wirklich (angesiedelt im Gothischen Durchschnitts-Nirvana) überzeugen kann. Nun, Factory Of Dreams sind bei Weitem nicht so schlecht wie es nun den Anschein erwecken mag. Melancholisch, getragene düstere Goth Songs, die einiges an Potential besitzen. Als schön würde ich viele davon, als wirklichen Hit allerdings keines der enthaltenen Stücke bezeichnen.  Die Mischung stimmt, keines der verwendeten Genres wird zu sehr belastet, heraus kommen am Ende 11 schwermütig, düstere und teils getragene Songs, von denen ich „Air Powerplant“, „Crossing The Bridge To The Positive Pole“ und „Transmission Fails“  als Anspieltipps nahelegen kann.

 
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