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DEAD - In The Bondage Of Vice Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 4
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Jochen Strubel   
19.06.2009

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VÖ: 19.06.09
(War Anthem Records)


Homepage:
www.dead-slaves.com


19 Jahre gibt es die Nürnberger Grinder jetzt schon und sie sind kein bißchen leiser geworden. Porngrind, Sleazegrind oder was auch immer Grind, DEAD sind eine Macht auf ihrem Gebiet und die Konkurrenz kann sich schon mal warm anziehen. Was die "Brothers In Grind" Ali Dead, Danny Dead und Volker Dead hier bieten, ist roheste Kost in absolut genial verpacktem Sound. Mit typischem Sample eröffnet "(.) (.)" das Album und mit dem "Borderline Baby" blasen DEAD zum Angriff, hier wird geholzt, geprügelt, gegrowlt wie die Sau. Dazu diese geil sägenden Riffs klingen einfach nur pervers geil. DEAD zeichnen sich aber eben dadurch aus, das hier nicht stumpf geprügelt wird, sondern der Groove und Sleaze Faktor wird in wohl portionierten Häppchen passend beigelegt. Völliger Hammer, wie der "Dixi Diver" bollert und auch der "Asstronaut" ist eine Grind Hymne schlechthin, mit catchy Groove und unbändiger Gewalt wird hier agiert. "Lowered Expactations" hingegen beginnt recht Bass lastig, kriecht dann zäh aus den Boxen und hat nur ab und an einen Knüppelausbruch für uns parat, ist aber eine prima fette Walze. Im Titelstück wird dann wieder der Hyperblast in rohester Form zelebriert, wie ihn die Grind Gemeinde herbei gesehnt hat, so dreckig muss Grind klingen. In der "Church Of Alcohol" nehmen DEAD wieder bewußt den Fuß vom Gas, um damit wieder eine schleppende Walze am Start zu haben, bevor mit "Wild At Fart" wieder so eine abwechslungsreiche, vernichtende Grind Nummer einem den Schädel spalten will. Sleazy, freaky, groovy, das ist "Free Cocaine", bevor "Watch Me Puke" wieder alles in Schutt und Asche legt. Eine knackige, kernig rockende Numemr ist "I Want To Be A Hetero", das Stück hat Mitgröhl und Party Charakter, doch mit "Drop The Soap" wird es wieder etwas langsamer und träger. Doch DEAD haben dann noch mal am Ende die volle Breitseite für uns, denn in "Bag Of Fuck" läßt es das Trio Infernale erst mal wieder so richtig grindig scheppern, bevor sich dieser letze Song in brachialer Härte verabschiedet. Mit "In The Bondage Of Vice" haben die Nürnberger die absolute Killer Grind Scheibe schlechthin "recordead"., die ich in den letzen Jahren gehört habe, alle Daumen hoch an Grind On!!!!

 
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