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ToJa - Train Of Life Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 10
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Jochen Strubel   
11.09.2009

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VÖ: 11.09.09
(Avenue Of Allies Music)


Homepage:
www.toja-rock.com


Zum dritten Mal gibt es nun ein Langeisen der Mühlheimer Rocker und mit dieser CD werden sie sich in den Herzen der Melodic Metal oder auch AOR Fans ganz sicher fest setzen. Die Scheibe startet mit dem Titelsong, der sich gleich als cooler 80‘er Rocker entpuppt und beim folgenden "No Cross" denkt man erst mal, dass man sich in einem Kloster befindet, bevor die Hessen auch hier eine gelungene Reise zurück zum guten Hard Rock/ Heaavy Metal antreten. Und endlich schafft es mal wieder eine Band, eine super einfühlsame Ballade zu schreiben, die gerade durch den Gesang von Tommy Rinn unter die Haut geht und nicht kitschig klingt. "First Love" nennt sich die Nummer und gerade diese ist schon ein es schon wert, dass man sich ToJa zu Gemüte führt. Ganz vertrackt und mit Flüstergesang kommt "End Of A Nation" daher, dass die Thematik der Indianer behandelt und auch dementsprechend mit Prog Einschüben versehen ist. Wieder in die balladeske Richtung tendiert "All Of My Life", diese Nummer ist sanft und tragend, eingängig und melodisch, also alles was ein gescheiter Song braucht. Mit dem hart abgehenden Rocker "Slaves To The Machine" fahren ToJa hartes Riffing auf und man fühlt sich ab und an mal an die besten Tage von Accept erinnert. Sänger Tommy steckt ja schon voller Harmonie in seinem Gesang, aber wenn dann die ruhige Nummer "Hold My Hand" ertönt, ist man richtig baff. Die Nummer läßt auch das dickste Eis schmelzen und noch dazu singt Tommy nicht alleine, sondern man hört auch die super Stimme seiner Tochter Melanie. Einen stampfenden Rocker, der einfach Laune mach tist danach "Night To Remember", das sich musikalisch aber ein wenig in den End 70‘ern orientiert, aber nie altbacken klingt. Mit dem fast 10 Minuten langen Opus "Circle Of Lies" fahren die Jungs am Ende dann richtig auf, sanfter Beginn, orchestrale Passagen und herrliche Chöre sind hier nur ein Bruchteil, was den Song ausmacht. Auch Akustik Einflüsse, ein Haufen Melodie und ein Hauch Mysterie spielt hier mit ein und runden eine Scheibe ab, die schleunigst aus dem Underground heraus muss, damit die ganze Welt hören kann, wie klasse diese Scheibe ist. Warum in die Ferne schweifen, wenn solch starke Bands wie ToJa doch so nahe sind ?? Zwar sind die Hessen noch nicht bei den Großen angekommen, aber verstecken brauchen sie sich auf keinen Fall.

 
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