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THRUDVANGAR - Durch Blut Und Eis Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 1
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Jochen Strubel   
13.02.2010

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VÖ: 29.01.10
(Einheit Produktionen)


Homepage:
www.thrudvangar.com


Erik der Rote, dem sagenumwobenen Seefahrer, widmen die Viking Metaller von THRUDVANGAR ihr numehr viertes Album das mit einem opulenten Intro los geht und dann in eine Raserei mit "Thorvald`s Tod" übergeht, bis dann der Gesang von Matzer einsetzt, wo die Band mit den Gitarristen Christian und Kanne sich ins Mid Tempo zurück ziehen, aber trotzdem mächtige Power vom Stapel lassen. Die hymnischen und begleitenden Keys von Andreas sowie der treibende Bass von Günther harmonieren mit den Drums von Torsten zu einer gelungenen Einheit. Vor allem der geschickte Tempowechsel steht der Band hier schon stark zu Gesicht und das soll in "Thodhild`s Gunst" seine Fortsetzung finden. Die Nummer besitzt schon zu dem druckvollen Spiel von THRUDVANGAR durch die Keys schon fast epische Ausmaße, die zu dem harrschen Gesang auch hier wie die Faust aufs Auge passen. Im "Habichtstal" kommt der Black Metal mehr zur Geltung, immer wieder geschickt durch die Keys aufgelockert und atmosphärisch zu bleiben. Mit akustischem Spiel eröffnet "Leif- Der Gewalten Gabe", das dann von einer melodischen Passage zu einer, mit klasse Doublebass versehenen Nummer ausufert, die dann mit geschickt treibenden Mid Tempo wie ein episches Meisterwerk klingt. Tief gesungen, roh und hart, aber nicht zu schnell, das ist der Beginn von "Holmgang", doch dann kommen diese Ballerausbrüche, die mit begleitenden Key Klängen sich ganz weit öffnen, um dann in gemäßigtem Speed wieder ordentlich Druck zu versprühen. Stark ist vor allem die Dominanz der Gitarren, die in "Lüge, Verrat und Meineid" eine übergeordnete Rolle einnehmen, denn so fett wie die Riffs hier treiben, das ist schon eine wahre Pracht. Auf der "Ochseninsel" lassen es die Jungs ein wenig technischer angehen, hier sind viele vertrackte Breaks an Bord, die aber auch in ihrer Art im Gesamtbild eine eindrucksvolle Ausstrahlung erzeugen. Wenn es soweit kommt, dass "Der Schwerter Klingen" ertönt, dann wird taktiert, wie auch hier in der Musik, Eingängigkeit, teils einfühlsame Parts, aber auch der nötige Druck und die Härte paaren sich hier für die Schlacht. In Ufta Art kommt "Thornesthing" rüber, eine Nummer, die etwas mehr Laune versprüht, sich dann aber zu einer hymnischen Nummer der Superlative aufbaut, dank der Keys und der Melodiebögen bisher mein Favorit des Albums. Auch die "Überfahrt" gestaltet sich als eine Nummer mit Druck und Harmonie, Härte trifft Emotion und Abenteuerlust, das Songwriting ist absolut top. "Am Ende eines Fjords" dominieren in harter Manier vermehrt die Gitarren, die nur ab und an mal den melodischen Keys etwas weichen, aber ansonsten stampft diese Nummer richtig ab. Das getragene "Sein letzter Ritt" gefällt vor allem durch den klaren, aber dunklen Sprachgesang und beendet auch die 65 Minuten Spielzeit, von der jede Sekunde der Story als Erlebnis zu sehen sind. Mit starker und zum Thema wie geschaffene Musik bekommen wir eine Geschichtsstunde über Erik den Seefahrer erzählt, die ungemein spannend und im Sound perfekt ist.

 
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