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FREQUENCY DRIFT - Personal Effects (Part Two) Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 2
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Kai Pöttgen   
20.04.2010

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VÖ: Bereits erschienen
(Just For Kicks Music)


Homepage:
www.frequencydrift.com



Mit „Personal Effects (Part Two)“ veröffentlicht die Progressive Rock Band FREQUENCY DRIFT die Fortsetzung ihres Erstwerks „Personal Effects (Part One)“ (hört, hört). Die mir bisher unbekannte Band schafft es tatsächlich auf dem vorliegenden Konzeptalbum eine extrem dichte Atmosphäre zu schaffen, welche durch eine im Jahr 2046 angesiedelte Story verdichtet wird. Musikalisch ist hier alles im dunkelgrünen Bereich, alle Musiker beherrschen ihre Instrumente ausgesprochen gut und die drei involvierten Sängerinnen (jeder Charakter bekommt in der Story seinen eigenen Vokalisten) „Nicole Scharnagl“, „Christine Mettner“ und „Kerstin Leidner“ veredeln dieses von der Atmosphäre her an zeitweise an DREAM THEATER's „Scenes From A Memory“ erinnernde Konzeptalbum mit ihren sehr klaren und prägnanten Stimmen. Auch vor genrefremden Instrumenten scheut man nicht und bringt neben Computersamples sogar stellenweise Harfen, Violinen und Woodwinds zum Einsatz. Die einzelnen Songs werden jeweils zum Teil nur durch kurze hörspielartige Sequenzen getrennt. Die Stücke selbst sind meist sehr getragen, stellenweise gar tranceartig und leben in erster Linie vom Gesang, sowie dem gekonnt leicht vertrackten Schlagzeugspiel, welches den Zuhörer jedoch zu keiner Zeit durch zu massive Rhythmuswechsel überfordert. Etwas verstärkter Einsatz verzerrter Gitarren wäre für meinen Geschmack allerdings wünschenswert gewesen, zur Mitte der Scheibe hin wirkt die Instrumentalisierung dann doch etwas hüftsteif. Zur Story selbst kann und will ich nicht zu viel sagen, da auch keine Lyrics im Booklet abgedruckt sind, sondern zu jedem Song ein Bild diverser „Künstler“. Die Band möchte laut Angaben ihrer Homepage damit mehr Interpretationsspielraum lassen. Das einzige Manko ist der vielleicht etwas zu dünn geratene Drumsound, wen das allerdings nicht stört kann mit disem Album auf einen knapp 65 minütigen Trip in die Zukunft wagen. Progfans sollten definitv ein Ohr riskieren.

 
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