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10.09.2010
 
 
 
 
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DARK TRACE - SPUREN DES VERBRECHENS - 06 - Das Syndikat Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 1
SchlechtSehr gut 
Hörspiele
Geschrieben von Martin Bothmann   
29.07.2010

Image

VÖ: bereits veröffentlicht
(Maritim)


Homepage:
www.maritim-produktionen.de



Klapptext:

Kommissar Cornelius Liewens ist gezwungen, sich wohl oder übel einer Psychotherapie zu unterziehen, denn die Dienstaufsichtsbehörde zweifelt daran, ob der kompromisslose Ermittler überhaupt noch zurechnungsfähig ist.
Da stolpert Liewens zufällig über einen Mordfall: Tess Molenaar, ein junges Top-Model, kurz vor dem internationalen Durchbruch, kommt auf mysteriöse Art und Weise ums Leben, ehe sie den Vertrag unterzeichnen kann, der aus ihr einen Weltstar machen soll.
Und Cor Liewens ahnt, wer hinter der Liquidierung des Mädchens steckt: Das Syndikat...


Sprecher:

Cor. Liewens  Martin Kessler 
   
Dr. Stine Lindbergh  Melanie Manstein  
Bas de Jonge  Andreas Borcherding 
Madeleine  Susanne Meikl  
Lennart van Halen  Norbert Gastell  
Lucas van Tyll  Gerhard Acktun  
Sprecher  Manfred Erdmann  
Dr. Sophie Ten Bruin  Anke Reitzenstein  
Tess Molenaar  Ghadah Al- Akel  
Caprice  Claudia Burges  
Belinda Ten Bruin  Sabine Bohlmann  
Lars Ristenbatt  Philipp Brammer   

Kritik:

Weit über 10 Minuten überflüssige und platte Dialoge eröffnen die 6. Dark Trace Folge bevor der Plot auch nur annähernd  beginnt. Eine Antiagressionstherapie und der Mord an einem Model sind die wenigen Fäden, die hier die dünne Story bilden. Von Thriller kaum noch eine Spur, macht dieser mittelprächtige und wenig aufregende Kriminalfall lediglich durch stellenweise sinnfreie und unglaubwürdige Ermittlerhärte, oder durch aufgesetzt Dialoge, die von Gossenslang durchsetzt sind, von sich reden. Konstruiert und spannungsarm vergeht „Das Syndikat“ mit dem man sich relativ wenig mit Ruhm bekleckert. Auffällig hier, dass die Regie aus den meisten Nebensprechern nicht wirklich das Beste heraus holt. Luft nach oben scheint es immer zu geben und so wirken viele Dialoge eckig oder gestelzt. Bis auf eine neues Technostück während der Modellschau, das die gesamten Szenen unterlegt, bedient man sich auch in dieser Folge bereits bekannter, düsterer Dark Trace Snipets, die wenig Überraschungen bereit halten. Moderne , schleppende  Heavyness ist es, die weiterhin die musikalische Genrerichtung vorgibt. Gut gestreute FX erwecken sehr plastisch viele der Szenen zum Leben. Geschäftigkeit und hohe Sounddichte sind ein nicht zu unterschätzendes atmosphärisches Stilmittel,  für das ich definitiv den Daumen heben kann.

Fazit: Was auch immer man erwartet hat, nach starken Serienbeginn taucht man auch mit „Das Syndikat“ in recht maue Mittelmäßigkeit und schafft es weiterhin nicht an gute Gründertage anzuknüpfen. Spannung, Rasanz Fehlanzeige. Leider keine Offenbarung.


 
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