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WINTERHORDE - Underwatermoon Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 5
SchlechtSehr gut 
CD-Reviews
Geschrieben von Jochen Strubel   
31.07.2010

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VÖ: 30.07.10
(Twilight)


Homepage:
www.myspace.com/winterhorde


Mit WINTERHORDE denkt man eigentlich an eine Band aus dem hohen Norden, doch weit gefehlt, das Sextett stammt aus Israel und präsentiert auf ihrem zweiten Langeisen ein Konzeptalbum, das mit seichtem Meeresrauschen und hymnischen Männergesang beginnt. Dann geht es los, "Wreckages Ghost" gestaltet sich verdammt umwerfend, denn neben melodischen Parts kriegen wir ein Instrumenten Wirrwarr, das total asynchron klingt, aber doch irgendwie hängen bleibt. Dazu gesellen sich noch super Blastbeats, wo Sänger Horeph krass keift, aber die Melodien von Barakk und Lex L.C.F, sowie Morgenrot an den Keys doch zunehmend im Gehör haften bleiben. Sanft, warm und richtig brav eröffnet der Titelsong, doch dann läßt Drummer Hesperus die Blast Keule kreisen, doch der Gesang bleibt klar, melodisch, wie der gesamte Hintergrund Aufbau des Stücks. Das Gekeife darf bei dem Speed nicht fehlen, doch daneben fahren die Melodien zusätzliche Punkte ein. Wenn die Israelis dann auch noch das Frickeln anfangen, ist man richtig baff und dazu gesellt sich noch ein süßlicher Frauengesang. Mit Hundegebell geht es in "Hunting The Human" los, stampfend wird fortgefahren, bis dann wieder solch klasse Blast Attacken ausbrechen, die knallen wie die Sau. Aber hier wie auch in "Execution" bestechen WINTERHORDE durch geschickte Breaks, cleanen Gesang, Harmonie und eingängige Melodien, die gewagt klingen, aber den Nagel immer auf den Kopf treffen. Mit sanften Klängen von Streichern, akustischen Passagen und cleanem Männer und Frauengesang wird es mit "And Flames Wept To Heaven" etwas ruhiger, danach ist "The Curse of Gypsy" sher gewagt gespielt, melodisches Geballer geht in akustisches Spiel über, das schon fast an Doom grenzt, dann soll es wieder flott und aggressiv werden, wobei WINTERHORDE aber nie die Melodie aus den Augen verlieren. Dazu gesllen sich bei dem über neun Minuten lagen Song immer wieder geile Breaks, die das Stück immer interessant halten. Mit wahnsinnigem Blast Attacken geht "Delirium" ab und auch "Tenth Wave" enthält super starke Baller Passagen, auf die dann mit "Smoke Figures" ein sanftes Intrumental folgt. Auf dieses baut sich "The Martyr And Deliverance" und von sanft über Melodie bis hin zum umwerfenden Geprügel ist hier wieder alles an Bord. Mit einem Hauch Melancholie startet "Farewell", wird dann über die Melodie rasend, bis dann wieder so ein Part wie am Anfanf auftaucht, herrlich, wie spannend hier der Song aufgebaut ist und das Album mit akustischen Klängen enden läßt.
WINTERHORDE haben hier ein Album aufgenommen, dass allein schon mit über 67 Minuten Laufzeit und starkem Sound besticht. Vor allem haben es die Israelis geschafft, den Hörer mit ihrer Musik von der ersten Sekunde an zu fesseln, manches Mal gehen sie zwar gewagt zu Werke, aber das hat sich rentiert.

 
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